Suchmaschinen
Wie viel sind meine
Suchmaschineneinträge wert?
Wer sich heute in der Öffentlichkeit zeigen will, kommt an den Suchmaschinen und sonstigen Selbstdarstellungsmöglichkeiten im Internet kaum noch vorbei. Man "googelt", zeigt sich bei "YouTube" oder hinterlegt sein Profil bei "Facebook" oder "Xing". Für viele jüngere Menschen ist das bereits eine Selbstverständlichkeit.
Man taucht damit sozusagen in eine Art öffentliche Privatheit ein: "Guck mal, Martinas Neuer ist im Netz!" oder "Ich bin jetzt im Urlaub in Amerika!". Tausende lesen das oder könnten es lesen, ohne dass auch nur ein einziges Wort der Botschaft wirklich für Fremde von Belang wäre. Der Wert der Information besteht eigentlich oft nur darin, dass es sie gibt; also in ihrer Verfügbarkeit. Gleichwohl merken auch immer mehr Unternehmen, dass Sie sich dieser neuen informellen Informationswelt nicht mehr entziehen können.
Zunächst werden Sie herauszufinden versuchen, wie oft Sie zum Beispiel bei Google genannt sind. Die Treffer der Suchmaschine sagen allerdings zunächst nur recht wenig über Ihre tatsächliche Reputation im Internet aus. Falls Sie zum Beispiel "Hans Müller" heißen sollten, könnten Sie leicht auf 300.000 Treffer und mehr kommen. Aber was bringt das allein schon? Vermutlich werden Sie nicht alle 300.000 Seiten anklicken wollen, auf denen ein "Hans Müller" erwähnt wird.
Die Marketing-Wissenschaft hat einen sogenannten Reputationsindex (RI) entwickelt, mit dem Sie dennoch Ihre Bedeutung im Netz relativ genau errechnen können.
Das geht so:
Sie sollten daher Ihre ersten 30 Suchtreffer bei Google immer sehr aufmerksam durchlesen und gegebenenfalls sofort unzutreffende Profile oder Datenbankeinträge über sich aktualisieren bzw. auf negative Statements reagieren. Die ständige und sofortige Pflege der ersten 30 Einträge über Sie ist besonders dringend. Denn nach Feststellungen der Werbewirtschaft gehen nahezu 100 Prozent aller Nutzer bei ihrer Suche nicht über die ersten 30 Suchtreffer bei Google hinaus.
Wer sich heute in der Öffentlichkeit zeigen will, kommt an den Suchmaschinen und sonstigen Selbstdarstellungsmöglichkeiten im Internet kaum noch vorbei. Man "googelt", zeigt sich bei "YouTube" oder hinterlegt sein Profil bei "Facebook" oder "Xing". Für viele jüngere Menschen ist das bereits eine Selbstverständlichkeit.
Man taucht damit sozusagen in eine Art öffentliche Privatheit ein: "Guck mal, Martinas Neuer ist im Netz!" oder "Ich bin jetzt im Urlaub in Amerika!". Tausende lesen das oder könnten es lesen, ohne dass auch nur ein einziges Wort der Botschaft wirklich für Fremde von Belang wäre. Der Wert der Information besteht eigentlich oft nur darin, dass es sie gibt; also in ihrer Verfügbarkeit. Gleichwohl merken auch immer mehr Unternehmen, dass Sie sich dieser neuen informellen Informationswelt nicht mehr entziehen können.
Zunächst werden Sie herauszufinden versuchen, wie oft Sie zum Beispiel bei Google genannt sind. Die Treffer der Suchmaschine sagen allerdings zunächst nur recht wenig über Ihre tatsächliche Reputation im Internet aus. Falls Sie zum Beispiel "Hans Müller" heißen sollten, könnten Sie leicht auf 300.000 Treffer und mehr kommen. Aber was bringt das allein schon? Vermutlich werden Sie nicht alle 300.000 Seiten anklicken wollen, auf denen ein "Hans Müller" erwähnt wird.
Die Marketing-Wissenschaft hat einen sogenannten Reputationsindex (RI) entwickelt, mit dem Sie dennoch Ihre Bedeutung im Netz relativ genau errechnen können.
Das geht so:
- Ermitteln Sie die Gesamtzahl der Treffer. Beispiel:
300.000. Untersuchen Sie aber nur die ersten 30 Treffer. Das
sind die ersten drei Seiten, die Google als Suchtreffer
anzeigt. Wenn davon 17 Treffer tatsächlich Ihrer Person bzw.
Firma gelten sollten, teilen Sie daraufhin die Zahl 17 durch
30. Bei diesem Beispiel erhalten Sie dann 0,56 als den
Reputationsindex (RI).
- Um abzuschätzen, wie viele aller 300.000 Suchtreffer
wahrscheinlich Ihre Person oder Ihr Unternehmen betreffen,
multiplizieren Sie den gefundenen RI mit der Gesamtzahl der
Treffer. In unserem Beispiel: 0,56 x 300.000 = 168.000.
- Dieses Ergebnis gibt allerdings nur die relativen Fundstellen an. Sie können daran gewöhnlich nicht ausreichend feststellen, was die Treffer wirklich wert sind. Aber es gibt Anhaltspunkte: Eine bekannte Person wie zum Beispiel Verona Pooth kommt locker auf 300.000 relative Suchtreffer. Das ist Spitze. Falls Sie aber mit Ihrem Unternehmen erst ein halbes Jahr im Netz vertreten sein sollten, könnten Sie mit 500 bis 1.000 Suchtreffern schon recht zufrieden sein.
Sie sollten daher Ihre ersten 30 Suchtreffer bei Google immer sehr aufmerksam durchlesen und gegebenenfalls sofort unzutreffende Profile oder Datenbankeinträge über sich aktualisieren bzw. auf negative Statements reagieren. Die ständige und sofortige Pflege der ersten 30 Einträge über Sie ist besonders dringend. Denn nach Feststellungen der Werbewirtschaft gehen nahezu 100 Prozent aller Nutzer bei ihrer Suche nicht über die ersten 30 Suchtreffer bei Google hinaus.